dagmar deixelberger-fritz

Arbeitsbedingte Erkrankungen sind einerseits ein individuelles und soziales Problem, andererseits aber auch ein betriebs- und volkswirtschaftlicher Kostenfaktor.

Obwohl die Bedeutung von Interventionen am Arbeitsplatz häufig betont wird, liegt der Schwerpunkt betrieblicher Gesundheitsmanagementaktivitäten nach wie vor bei den personenbezogenen Interventionen, d.h. bei der Veränderung des Verhaltens der ArbeitnehmerInnen. Tatsächlich zeigen Kostenanalysen, dass ein erheblicher Anteil der Ursachen arbeitsbedingter Erkrankungen mit der Arbeit zusammenhängen. Kommen persönlichkeitsförderliche, gesundheitsförderliche und Aufgabenorientierung bewirkende Arbeitsgestaltung zu kurz, so kann das eine Gefährdung der Gesundheit bedeuten.

In Anlehnung an die Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung der WHO aus dem Jahre 1986 beschloss die Europäische Union 1997 die Luxemburger Deklaration zur betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) in der Europäischen Union .

Sie gilt als Basisdokument der BGF, welches die Ansätze und Zielsetzungen dieser ganzheitlichen Unternehmensstrategie festlegt.

"Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) ist eine ganzheitliche moderne Unternehmensstrategie und umfasst alle gemeinsamen Maßnahmen von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Gesellschaft zur Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz und erfordert einen entwicklungsprozessorientierten ganzheitlichen Ansatz, der an den Verhältnissen und am Verhalten ansetzt. BGF ergänzt und erweitert (auf freiwilliger Basis) den traditionellen Arbeitnehmerschutz."

leben und arbeit begreift betriebliche Gesundheitsförderung als ganzheitliche Organisationsentwicklungsstrategie.
Die Ziele von betrieblicher Gesundheitsförderung sind Krankheiten am Arbeitsplatz vorzubeugen, Gesundheit zu stärken und das Wohlbefinden der Arbeitnehmer zu verbessern.

Diese Ziele zu erreichen, dabei unterstützt leben und arbeit Sie und Ihr Unternehmen.

leben und arbeit steht für Organisationsberatung unter starker Einbeziehung der Mitarbeiter um gesundheitsförderliche Arbeitsplätze unternehmensspezifisch, ganzheitlich zu erschaffen.
Je nach Unternehmen und Fragestellung werden geeignete Methoden für den Optimierungsprozess mit dem Unternehmen gemeinsam ausgewählt und adaptiert.

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